Das Theaterstück . . .

Kurt Grebe bei szenische Lesungen aus seinem Theaterstück "Kobächer Postraub" anlässlich des 200 Jahrestages des Postraubs an der Schutzhütte in
Kombach im Mai 2022.
Der Besuch des Hessischen Rundfunks in Kombach im April 2000 zu den Aufnahmen seiner Sendereihe AidA (Aufbruch in den Alltag) die Sendung heißt heute "Do Do = Dolles Dorf" hatte nachhaltige Auswirkungen.
Inspiriert von der Geschichte um den legendären Raubzug den arme Bauern aus Kombach, Wolfgruben, Eckelshausen und Dexbach im Mai des Jahres 1822 verübten und den auf diesen Tatsachen beruhenden Film „Der Plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach“ schrieb Kurt Grebe das Theaterstück „Kobächer Postraub“ das aber noch in seiner Schublade ruhte.
Das sollte aber nicht so bleiben. So verfasste im November 2003 der damalige Ortsvorsteher Norbert Fenner einen Aufruf an die Kombacher Bevölkerung mit der Bitte, sich über eine evtl. Beteiligung an der Aufführung des Theaterstücks Gedanken zu machen und sich zu melden.
So trafen sich am 10. Februar 2004 in der Gastwirtschaft Weigand (Happen) 18 Interessierte sowie eine Vertreterin der Presse (Hinterländer Anzeiger) zu einem Informationsabend. Kurt Grebe beschreibt an diesem Abend den Inhalt des Stückes. Er möchte mit seinem Werk die Geschichte und Vergangenheit aus heutiger Sicht darstellen. Das Gewicht liegt dabei auf der Situation der Menschen und ihrer Armut in der damaligen Zeit. Das Motto hieß: "Wir machen kein Theater. Wir spielen Geschichte".
Am 20. März 2005 wurde das Stück an der Kombacher Schutzhütte uraufgeführt und war ein riesiger Erfolg. Im Mai 2006 erfolgte dann zwei weitere Aufführung an der Schutzhütte in Gladenbach-Mornshausen.
Die Presse (Hinterländer Anzeiger) schrieb damals: Nach 184 Jahren kehren die armen Leute von Kombach wieder an ihren Tatort zurück.
